„2 Grad ohne Staat“: LKR legt Klimaschutz-Programm vor

Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) wollen eine grundlegende Änderung der Klimapolitik. Dazu hat die Partei jetzt ihr klimapolitisches Konzept „2 Grad ohne Staat“ vorgelegt.

Die Notwendigkeit zu einem radikalen Kurswechsel begründet der Parteivorsitzende Jürgen Joost: „Der unsinnige Streit, ob ein Klimawandel überhaupt vorliegt oder ob dieser auf menschlichen Einfluss zurückzuführen ist, muss beendet werden. Worüber wir aber streiten müssen, ist der Weg zum Erreichen der Klimaziele selbst. Der staatsgläubige, eindimensionale und oft kleinkarierte Ansatz der Grünen, dem fast alle anderen Parteien mehr oder minder folgen, ist zum Scheitern verurteilt.“ Probleme, so Joost, könne man nur global lösen. Deutschland trage 2 % zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Eine Nullemission würde die Erderwärmung nach den gängigen Modellen um gerade 0,025 Grad absenken.

Joost weiter: „Nationaler Aktionismus verspielt die Grundlagen von Wohlstand und Sozialstaat und verbrennt das Geld, das dringend zur Vorsorge und Bewältigung der Folgen des Klimawandels benötigt wird.“

Das Konzept ‚2 Grad ohne Staat‘ ist das einzige, so Joost, „mit dem die Klimaziele global überhaupt realistisch erreicht werden können, ohne Deindustrialisierung, ohne Wohlstandsverlust und ohne die Welt in Armut und Hunger zu stürzen“.

Konkret gehe es um die Ineffektivität staatlichen Handelns und die liberal-konservative Überzeugung, dass nur eine marktwirtschaftliche Lösung auf Basis eines möglichst weltweiten Zertifikatehandels zielführend ist. Damit ist ‚2 Grad ohne Staat‘ bei gleicher Zielsetzung, der bürgerliche Gegenentwurf zu den auf immer mehr staatliche Lenkung, Regulierung, Gesetze, Steuern und Abgaben setzenden etablierten Parteien.

Link zum Klimapolitischen Konzept der LKR:

https://bund.lkr.de/export/sites/lkr-bund/.galleries/downloads/LKR-2-Grad-ohne-Staat.pdf

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