Genug ist genug

Menschen sind belastbar. Menschen sind gutgläubig. Menschen folgen Autoritäten. Menschen haben Mitgefühl. Menschen glauben an das Gute. Und Menschen haben es gar nicht gerne, wenn sie verarscht werden. Wenn sie hinhält, wenn man ihnen jede Woche eine neue Wahrheit erzählt, wenn man ihnen Perspektiven nimmt und keine Strategie erläutert.

In anderen Ländern wird auf diese Weise gefoltert. Gefangene werden mit ständig neuen und widersprüchliche Regeln verwirrt, bis niemand mehr weiß, was richtig und was falsch ist. Willkürliche Lockerungen ohne erkennbare Logik, damit sich keiner an einen Zustand gewöhnt. Ständige herrscht die Angst, etwas falsch zu machen und weiteren Beschränkungen ausgesetzt zu sein. Das, was woanders Folter ist, spüren wir mittlerweile am eigenen Leib. Und wir haben den Spaß ja nun wirklich lange mitgetragen, wie die Lämmer. Wir haben zugelassen, dass gutlaufende Geschäfte bankrott gingen, wir haben zugelassen, dass frühere Gastwirte heute Hartz IV beziehen, dass Mitarbeiter, die alles richtig gemacht haben, in Kurzarbeit nur noch 60% verdienen. Wir haben akzeptiert, dass unser öffentliches Leben zum Erliegen kommt und wir gegenseitiges Mißtrauen aufbauen. Wir ziehen sogar unsere Kinder mit rein und lassen sie stundenlang mit einer Maske lernen, die nachgewiesen Gesundheitsschäden zur Folge hat.

Wir haben wirklich lange bewiesen, dass wir an die Sache glauben wollen. Das wir akzeptieren, was uns die Drostens der Welt erzählen. Zu weit hergeolt klingen die Verschwörungstheorien. Und wenn uns die Regierung Antworten bisher schuldig blieb, war das noch kein Grund für Mißtrauen.

Aber mittlerweile ist das Maß voll. Betrachtet man die ständigen Verordnungen, ergeben sie von Mal zu Mal weniger Sinn. Was will man uns hier denn glauben machen? Der Berliner Senat als Marionette der Bundesregierung weiß doch selbst nicht weiter. Hier wird weder der verursachte Schaden mit dem Schaden durch das Virus abgewogen. Noch wird den am Boden liegenden Existenzverlierern in irgendeiner Weise geholfen.

Wir von der LKR Berlin fordern:

  • Sofortige Aufklärung über die wirklichen Fallzahlen
  • Wir wollen nicht wissen, wer mit, sondern wer an Corona gestorben ist.
  • Wieviele dieser Fälle hatten keine Vorerkrankung und wieviele dieser Fälle wären auch ohne Corona gestorben.

Wir von der LKR Berlin erwarten:

  • Dass Einschränkungen von Grundrechten regelmäßig neu begründet werden und nicht die Aufhebung von Einschränkungen
  • Sofortige Unterstützung aller betroffenen Gewerbe, unbürokratisch und mit vollem Verlustausgleich
  • Sofortige und komplette Wiederaufnahme des Schulbetriebes ohne Einschränlungen

Die Menschen haben ein Recht auf Leben und nicht nur auf Überleben. Und wenn die Begründung so unklar und die Maßnahmen so undurchsichtig sind, dann muss dringend aufgeklärt werden oder wir lassen das Ganze.

Wir sind die Bürger, die ihrer Regierung vertrauen soll. Dann, liebe Bundesregierung und lieber Senat sorgt für Vertrauen.

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